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alte News

 

 

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"alte News" ??? Was soll das denn heißen ?

In der Rubrik "Neues in meiner Sammlung" führe ich mitunter Stücke vor, die noch nicht an anderer Stelle auf meinen Seiten einen Platz gefunden haben. Diese alten Meldungen möchte ich jedoch erhalten und speichere sie hier zwischen.

Neu in meiner Sammlung (März 2011)

Anfang der 60er Jahre wurde in der Bundesrepublik die Postautomation voran getrieben. Postwertzeichen sollen automatisch durch Beimischung von Fluoreszenzfarbstoffen erkannt werden. Dies erfolgte auch bei den Ganzsachen der Serie Heuss-Medaillon. Die Auslandskarte gab es in zwei Varianten: mit breitem (15x22 mm) und mit schmalem (4x22 mm)  Fluoreszenz-Beidruck:

Jetzt habe ich die MiNr. P 44 I (breiter Fluoreszenz-Beidruck) in meiner Sammlung. Diese Stücke sind extrem selten. Deshalb habe ich eine blanko Karte, die nicht echt gelaufen ist, akzeptiert. Ansonsten bevorzuge ich Ganzsachen, die sich auch wirklich auf dem Postweg befunden haben und verwendet wurden (also Text enthalten).

Neu in meiner Sammlung (Januar 2011)

Der neue Michel Südasien-Katalog war für mich der Anlass mich endlich wieder mit meiner Indiensammlung zu beschäftigen. Ich kümmerte mich hauptsächlich um aktuelle Ausgaben aus 2010. Hier sind zwei Blockausgaben zu den Commonwealth Games und zum Childrens Day:

Leider habe ich auch feststellen müssen, dass sich das moderne Indien hin zu einem philatelistischen Raubstaat entwickelt hat. Marken erscheinen quasi ausschließlich für den Sammler und allein in den Jahren von 2007-2010 sind knapp 50 Blocks erschienen. Deshalb kann ich das moderne Indien leider kaum noch als Sammelgebiet empfehlen. Ich selbst werde mich jetzt auf Neuheiten verzichten und mich mit dem Schließen von Lücken der vergangenen Jahre beschäftigen.

Neu in meiner Sammlung (Oktober 2010)

Heute stelle ich Ihnen zwei Marken aus der Dauerserie Sehenswürdigkeiten (SWK) vor, die auf den ersten Blick ganz gewöhnlich erscheinen. 

Die meisten Sammler haben diese Rollenmarken in ihrer Sammlung. Die Stücke sind, für Rollenmarken, ordentlich gezähnt und tragen gute Vollstempel. Daher mag es verwundern, dass sie "Neu in meiner Sammlung" sind. Das besondere dieser beiden Stücke ist ihre Rückseite:

Sie tragen Zählnummern. Solch eine Nummer trägt jede 5. Marke und bei gebrauchten Marken ist es nicht ganz einfach die Marke vom Papier zu lösen und dabei die Zählnummer zu erhalten. Deshalb sind sie in guter Qualität durchaus gesucht.

Die Zählnummern gibt es zudem in 2 Varianten, nämlich die hier gezeigten senkrechten Nummern und waagerechte Nummern, wie in diesem Beispiel:

Die waagerechten Nummern sind die althergebrachte Variante. Sie werden für die Dauerserie SWK im Michel mit R I bezeichnet. Die mit Tintenstrahldruckern aufgebrachten senkrechten Nummern haben die Bezeichnung R II. Ich habe erst spät angefangen nach diesen Unterschieden Ausschau zu halten, weshalb ich dort nach wie vor Lücken in meiner Sammlung habe (s. Fehlliste).

Neu in meiner Sammlung (Mai 2010)

Schön finde ich diese Berliner Ganzsache aus dem Jahr 1982 aus der Serie Burgen & Schlösser aufgrund ihrer Verwendungshistorie. Es ist eine Antwortkarte. Postkarten mit Antwortkarten wurden zusammenhängend gedruckt. Die Verwendung einer solchen Ganzsache ist wie folgt geplant: Der so genannte Frageteil der Ganzsache wird an einen Adressaten geschickt. Mit der anhängenden Antwortkarte kann der Adressat sogleich eine Antwort senden. Er muss sich nicht die Mühe machen eine Karte zu besorgen oder Porto zu bezahlen. Die Karte konnte abgeschnitten werden, wie in diesem Beispiel, oder zusammen mit dem Frageteil zurück gesendet werden. 

Häufig wurden die Frage- bzw- Antwortteile auch unabhängig voneinander verwendet, wie es vermutlich auch bei dieser Karte der Fall war. Sie wurde 1985 verwendet und war adressiert an das unter Philatelisten bekannte Unternehmen Felzmann in Düsseldorf. Die Karte wurde mit einer Nachgebühr belegt, denn zum regulären Postkartenporto in dieser Gebührenperiode fehlten 20 Pfennig. Die verwendete Karte war nämlich für den Ortsverkehr (in Berlin) vorgesehen, wobei das Porto 40 Pfennig betragen hätte.

Offensichtlich war die Firma Felzmann nicht bereit die Nachgebühr zu bezahlen, wie der Stempel "Zurück Wegen Nachgebühr Annahme verweigert" recht eindeutig belegt.

 

 

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Stand: 31. Dezember 2011